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Liste der Autorinnen und Autoren (Stand:01.02.2017)

Familie Alber ( Jörg Alber/Prof. Dr. Jan Alber/Sarah Kleinmann)
Ich (also Jörg) habe lange Zeit in Spanien gelebt und wohne seit 7 Jahren in Berlin und habe eine knapp 3-jährige Tochter. Ich habe vor kurzem einen ingenieuer-wissenschaftlichen Master im Bereich Entwicklung von erneuerbaren Energien abgeschlossen.
Jan Alber lebt in Aarhus (Dänemark) und hat vor Kurzem einen Ruf als Professor im Bereich Literaturwissenschaften bzw. Anglistik in Aachen bekommen. Sarah Kleinmann hat in familiärer Hinsicht nichts mit Kurt Alber zu tun, ist aber an der Aufarbeitung des Falls interessiert. Sie lebt in Berlin und bringt das nötige historische Fachwissen mit und veröffentlicht gerade ihre Dissertation zum Thema (sinngemäß) Darstellung von NS-Täterinnen und Tätern in Museen und Gedenkstätten in Deutschland und Österreich.
Bearbeiter von: Kurt Alber
(Bd.9)

Karlheinz Bauer

*1935, Ausbildung an der Staatlichen Verwaltungsschule Stuttgart (später: Fachhochschule für öffentliche Verwaltung), zusätzliche Ausbildung bei den Staatsarchiven in Stuttgart und Ludwigsburg, 1965 - 1977 Stadtarchivar in Geislingen/Steige, 1977 - 1995 Stadtarchivar in Aalen (zuletzt: Stadtoberarchivrat), zahlreiche Veröffentlichungen zur Geislinger und Aalener Regionalgeschichte, 1991 Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen, ab 1995 in Ruhestand, seither beschäftigt insbes. mit Arabistik und Islamistik.
Bearbeiter von: Johann Warak (Bd. 1, S. 257-264).

Prof. Dr. Jörg Becker
* 1946, Gesellschaftswissenschaftler in Solingen, 1999-2011 Gastprofessor an der Universität Innsbruck.
Bearbeiter von: Elisabeth Noelle-Neumann (Bd. 9)

Dr. Brigitte Behal
* 1942 in Wien,  Realgymnasium, 1960 Reifeprüfung.  Ihre Berufslaufbahn begann in der damaligen Österreichischen Länderbank AG, ab 1965 in der IBM Österreich (Internationale Büromaschinen GmbH) und endete 1997. Nach einer kurzen Selbständigkeit im Event-Business inskribierte sie 1999 das Fach Geschichte an der Philosophischen Fakultät der Universität Wien. Im Jahr 2005 schrieb sie eine Diplomarbeit über den Publizisten und Mitbegründer des Verbandes der Unabhängigen, Dr. Viktor Reimann. Die Thematik der Katholiken, die sich dem Nationalsozialismus zuwandten und diesem verhaftet blieben, begann sie zu interessieren. Auf Anregung von Prof. Dr. Gerald Stourzh (*1929), Historiker (Neuere Geschichte, auch Geschichte der Menschenrechte) begann sie ihre Forschungen über Theodor Veiter und seine Gesinnungsgenossen.  2009 promovierte sie an der Universität Wien zur Doktorin der Philosophie.
Bearbeiterin von: Dr. Theodor Veiter (Bd. 5, S. 286-308)

Dr. Elisabeth Benz
Co-Bearbeiter von: Dr. Jonathan Schmid (Bd. 10).

Dr. Michael Benz
*1952, Dr. phil., Lehrer an einem Heidenheimer Gymnasium. Studium der Geschichte, Germanistik und Romanistik in Tübingen und Stuttgart. Promotion 2006 mit einer biographischen Arbeit über Fritz Lamm (1911 - 1977). Veröffentlichungen zur Heidenheimer Stadtgeschichte.
Bearbeiter von: Dr. Wilhelm Honold (Bd. 3, S. 98-109), Co-Bearbeiter Dr. Jonathan Schmid (Bd. 10)

Frank-Uwe Betz
Diplom-Politologe, Studium der Politischen Wissenschaften (und Philosophie) in Tübingen und Berlin, Autor. Veröffentlichungen u.a. Zwangsarbeit in Schwetzingen, Pfaffenweiler (Centaurus) 1998; Schwetzingen – Stadt und Leute, Erfurt (Sutton) 2011; Freiheit – Unterdrückung – Widerstand. Geschichte und Geschichten im Raum Schwetzingen 1848–1948, Hg. ver.di Rhein-Neckar, Mannheim 2005; F.B./Anton Kobel, Antisemitismus – Verfolgung – Zwangsarbeit. Nazizeit im Raum Schwetzingen, Hg. ver.di Rhein-Neckar, Mannheim 2005; Schwetzinger Stadtwanderungen. Führungen zu Leben und Leiden in der kurfürstlichen Residenz, Hg. ver.di Rhein-Neckar, Mannheim 2008; Verfolgte • Widerständige • Ausgebeutete. Über die Nazizeit in der Region Schwetzingen – Hockenheim, Heidelberg u.a. (verlag regionalkultur) 2015; Beiträge in der „Schwetzinger Zeitung“ etc.
Bearbeiter von: Julius Deussen (Bd. Nordbaden)

Eggert Blum
Aufgewachsen in Bremen. Studium der Germanistik und Romanistik in Marburg und Bremen. Danach Lehrer (Bremen), Koch, Kulturmanager (Kulturzentrum „Gems“ im Hegau). Seit 1986 als Freier Mitarbeiter beim SWF/SWR. Zunächst als Reporter und Feature-Autor am Standort Konstanz, seit 1998 in Freiburg. Seit 2001 Moderator und Redakteur bei „SWR 2 Forum“. Daneben weiterhin Features und Reportagen. Seit Februar 2016 in Rente und nicht mehr für SWR 2 tätig.
Bearbeiter von: Prof. Dr. Martin Heidegger (Bd. 6 "Südbaden")

Dr. Franziska Blum
* 1969, ist Stadtarchivarin in Mössingen und Museumsbeauftragte der KZ-Gedenkstätte Bisingen.
Bearbeiterin von : Johannes Pauli, Bd. 9

Dr. Wolfgang Bocks
Rheinfelden, * 1945 in Mönchengladbach, Studiendirektor i.R.,  Studium der Germanistik, Philosophie sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Bonn und Freiburg, Fachberater von 1989 - 2009 beim Regierungspräsidium Freiburg; zahlreiche Publikationen zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Südbadens und der Hochrheinregion, speziell auch zur Industriegeschichte; Leiter des Arbeitskreises Geschichte im Verein Haus Salmegg, Herausgeber der bisher 15 Bände der Rheinfelder Geschichtsblätter.
Bearbeiter von: Dr. Achim Tobler (Bd. 6 "Südbaden")

Manfred Bosch
*1947 in Bad Dürrheim geboren, lebt als Schriftsteller in Konstanz. Seit 1969 veröffentlichte er eine Reihe Gedichtbände und Bücher zu gesellschaftlichen und kulturpolitischen Themen. 1980 begründete er die Kultur- und Literaturzeitschrift »Allmende« mit. Er ist Herausgeber vergessener Autoren (wie Jacob Picard, Käthe Vordtriede, Tami Oelfken, Robert Reitzel) und Autor zahlreicher Darstellungen zur Zeit- und Literaturgeschichte des deutschen Südwestens. Unter anderem: »Bohème am Bodensee« (1997), »Alemannisches Judentum. Spuren einer verlorenen Kultur« (2000), »KulturLand. Kunst und Kultur im Südwesten 1900-2000« (2000) und »Zeit der schönen Not. Die Anfangsjahre des Südverlags 1945-1952« (2009). Manfred Bosch wurde u.a. mit dem Bodensee-Literaturpreis (1978, 1997) und dem Johann-Peter-Hebel-Preis (1990) ausgezeichnet. Bosch ist Mitarbeiter bei den von der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg herausgegebenen biographischen Reihen und gehört dem Vorstand der literarischen Gesellschaft Forum Allmende an; außerdem ist er Vorsitzender der Leopold Ziegler-Stiftung.
Bearbeiter von: Gerhard Schumann (Bd. 5, S. 219-235), Wilhelm von Scholz (Bd. 5, S. 201-218), Co-Bearbeiter Artur Dinter (Bd. 7).

Frank Brunecker
*1963, Studium der Geschichte, Philosophie und Politikwissenschaft in Münster. 1991 – 1994 Leiter des Museums Burg Ramsdorf, Münsterland. 1995 - 1997 freiberuflicher Ausstellungskoordinator für das Westfälische Museumsamt Münster. Seit 1997 Leiter im Museum Biberach (Braith-Mali-Museum).
Co-Bearbeiter von: Erhard Bruder (Bd. 4, S. 51-69), Dr. Gustav Schlotterer (Bd. 4, S. 225-239), Dr. Fritz Schroedter (Bd. 4, S. 240-250).

Oswald Burger
*1949, studierte und Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in Konstanz und Marburg. Von 1977 bis 2012 Lehrer für Deutsch und Geschichte an der Jörg-Zürn-Gewerbeschule in Überlingen. Gründete den Verein „Dokumentationsstätte Goldbacher Stollen und KZ Aufkirch in Überlingen e.V.“, der die Geschichte dieses Dachauer KZ-Außenlagers aufarbeitet. Seit 1991 Leiter des „Literarischen Forums Oberschwaben“, seit 1994 Fraktionssprecher der SPD im Überlinger Stadtrat. Erhielt 2007 das Bundesverdienstkreuz am Bande, 2011 den Kulturpreis der „Kunst- und Kulturstiftung des Bodenseekreises".
Bearbeiter von: Georg Grünberg (Bd. 8).

Prof. Dr. Michael von Cranach
*1941, Dr. med., Psychiater und Autor, von 1980 - 2006 leitender ärztlicher Direktor am Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren, dort Aufarbeitung von dessen Geschichte im Nationalsozialismus. Diverse Publikationen, darunter (mit Hans-Ludwig Siemen): Psychiatrie im Nationalsozialismus: die bayerischen Heil- und Pflegeanstalten zwischen 1933 und 1945, München 1999. 2006 Marion-Samuel-Preis „gegen das Vergessen, Verdrängen und Relativieren der von Deutschen in der Zeit des Nationalsozialismus begangenen Verbrechen“. Maßgeblich beteiligt an der Psychiatriereform. 2006 Berentung. Psychiatrisch-psychotherapeutische Praxis in München, Mitarbeit am geplanten NS-Dokumentationszentrum in München. Seit 2008 Honorarprofessor an der Hochschule München.
Co-Bearbeiter von: Pauline Kneissler (Bd. 3, S. 110-118).

Manfred Dieterle-Jöchle
* . Redakteur des "Südkurier" in Friedrichshafen.
Bearbeiter von Karl Maybach (Band 9)

Hans-Eberhard Dietrich
*1943. Studium der Theologie, Gemeindepfarrer der Württembergischen Landeskirche 1970 bis 2000, 2000 Lehrauftrag für ev. Religion an Gymnasium und Realschule. Seit 2007 Ruhestand. Veröffentlichungen zur Ortgeschichte: Stubersheim (1984), Bräunisheim (1993), Waldhausen (1993) und weitere Aufsätze. Beiträge zum Wartestand im Pfarrerdienstrecht der Kirche in verschiedenen Fachzeitschriften, u. a. „Der Wartestand der protestantischen Kirchen und seine Herkunft aus dem nationalsozialistischen Reichsbeamtengesetz von 1937“ (2005) sowie „Die bessere Gerechtigkeit. Plädoyer für ein Pfarrerdienstrecht, das Bibel und Bekenntnis gerecht wird“ (Gabriele Schäfer Verlag, Herne 2010).
Bearbeiter von: Otto Häcker (Bd. 2, S. 79-89), Dr. Karl Steger (Bd. 5, S. 257-271).

Michael Döhmann
*1956 in Bochum, lebt seit 1981 im Raum Ulm. Freischaffender Maler, Schriftsteller, Objektkünstler, Illustrator, Filmemacher und Dozent. Einzelausstellungen und Lesungen im süddeutschen Raum. Freier Mitarbeiter der „Weißen Rose Ulm"; 2007 Theaterstück über Sophie Scholl; 2010 Filmprojekt über den französischen Zwangsarbeiter Francis Bioret; 2012 Erzählung über Sophie Scholl.
Bearbeiter von: Emil Leimeister (Bd. 2, S. 122-129).

Helga Dombrowsky
*1949, bis 1997 Gymnasiallehrerin mit den Fächern Geschichte und Deutsch. Mehrere Veröffentlichungen zur Stadtgeschichte Giengens während der Zeit des Nationalsozialismus; Essay in der Festschrift „Es lohnt sich noch – Karl Gerold zum 100. Geburtstag“, Frankfurt 2006: Karl Gerold (1906 - 1973) - Eine biografische Skizze seiner ersten 40 Lebensjahre.
Bearbeiterin von: Friedrich Armbruster (Bd. 3, S. 18-37), Dr. Friedrich Egen (Bd .9).

Eva-Maria Eberle

Martin Ebner, M.A.
*1970, studierte Geschichte und Politikwissenschaft in Konstanz, Japanische Kultur in Tübingen und Kyoto, seine Magisterarbeit zur Entnazifizierung in Friedrichshafen ist als Kindle-E-Book erhältlich: http://martin-ebner.net .
Bearbeiter von Prof. Dr. Claude Dornier. (Bd. 5, S. 65-77)

Prof. Dr. Frank Engehausen
* , apl. Professor für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Universität Heidelberg, Koordinator des Forschungsprojekts "Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus.
Bearbeiter von: Friedrich Karl Müller-Trefzer (VII)

Viktor Fichtenau
* 1990 in Saran/Kasachstan. Seit 2010 Studium der Geschichte und Germanisik an der Universität Heidelberg. Seit April 2014 studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte (Lehrstuhlinhaberin: Prof. Dr. Katja Patzel-Mattern)
Bearbeiter von: Paul Schmitthenner (Bd.7)

Oliver Fieg

Frank Flechtmann
*1949, aufgewachsen in Haslach/Kinzigtal, Freiburg und Offenburg. Lebt seit 1970 in Berlin; von 1975 bis 2014 als Sozialarbeiter tätig. Ab den 90er Jahren Veröffentlichungen zur Literatur und Zeitgeschichte der Regionen Berlin und Mittelbaden. - 
Bearbeiter von: Karl Hauger, Hans Stuck, Ludwig Huber, Gustav Ortmann 

Folker Förtsch
* 1963 in Bamberg; Studium der Geschichte und Germanistik in Erlangen, Bamberg und Stuttgart; Historiker und Leiter des Stadtarchivs in Crailsheim. Publikationen, Vorträge und Ausstellungen zur allgemeinen und regionalen Geschichte, vor allem des 19./20. Jahrhunderts; Arbeitsschwerpunkt u. a.: Geschichte des Nationalsozialismus; Gründungsmitglied und Sprecher der Initiative KZ-Gedenkstätte Hessental e.V.; aktives Mitglied im Weiße-Rose-Arbeitskreis Crailsheim e.V.; stv. Vorsitzender des Crailsheimer Historischen Vereins; 2011 Träger des Medienpreises der drei Kreiszeitungen im Landkreis Schwäbisch Hall.
Bearbeiter von: Otto Hänle, eventuell August Walling, Dr. Rudolf Erckmann.

Jürg Frischknecht
*1947 in Herisau (Kanton Appenzell-Ausserrhoden), + 2016 in Zürich), freier Journalist und Autor. Zahlreiche Sachbücher (oft als Koautor), darunter „Die unheimlichen Patrioten. Politische Reaktion in der Schweiz“ (1979), „Die unterbrochene Spur. Antifaschistische Emigration in der Schweiz von 1933 bis 1945“, „Schweiz wir kommen. Die neuen Fröntler und Rassisten“, „Rechte Seilschaften. Wie die Unheimlichen Patrioten den Zusammenbruch des Kommunismus meisterten“ (1998). 1994 Nanny und Erich Fischhof-Preis der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus.
Bearbeiter von: Walther Flaig; Bd. 5, S. 103-114.

Prof. Dr. Phillip Gassert
*  1965, ist seit Februar 2014 Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim. Er hat zuvor am Deutschen Historischen Institut Washington sowie an der Universität Heidelberg, der LMU München, der University of Pennsylvania und der Universität Augsburg geforscht und gelehrt. Gastprofessuren in Haifa und Wien. Seit 2011 ist er Executive Director und Mitglied des Vorstandes der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien. Er arbeitet gegenwärtig an einer globalen Geschichte des Protests im 20. Jahrhundert.
Bearbeiter von: Kurt-Georg Kiesinger (Bd. 7)

Dr. Astrid Gehrig
* 1964, Ausbildung zur Hotelfachfrau, Studium der Neueren Geschichte, Neueren deutschen Literatur und Kunstgeschichte an der Universität Tübingen, Promotion 1996 bei Prof. Dr. Dieter Langewiesche, Universität Tübingen. Veröffentlichungen zur NS-und Nachkriegsgeschichte, zuletzt „Im Dienste der nationalsozialistischen Volkstumspolitik in Lothringen. Auf den Spuren meines Großvaters", Münster 2014 und „Kriegsgefangenenlager Tuttlingen 1945-1952, in: Lager Mühlau 1942 bis 1955, hrsg. von der  Stadt Tuttlingen 2014, S. 57-146. 
Bearbeiterin von: Hermann Bickler
e-Mail: astridgehrig@t-online.de
Bearbeiterin von Hermann Bickler (Bd. 9) , Ewald Sternagel (Bd. 10).

Udo Grausam, M.A.
* 1967 in Öhringen, lebt in Tübingen. Freier Publizist, Vortragsredner und Gedenkinitiator. Studium der Allgemeinen Rhetorik, Neueren deutschen Literatur und Empirischen Kulturwissenschaft in Tübingen, Abschlussarbeit über die Rhetorik des Intergenerationengesprächs beim Erinnern an Zwangsarbeiter. Veröffentlichte Beiträge zum Jubiläum der Hohenzollerischen Landesbahn 1999. Mitglied in den Vereinen „Gegen Vergessen – Für Demokratie“ und für ein „Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus in Tübingen“. In Kontakt zu polnischen und ukrainischen Verwandten von auf dem Tübinger Gräberfeld X bestatteten NS-Opfern. Gewesen in Polen, eingeladen in die Ukraine.
Bearbeiter von: Wilhelm Dambacher (Bd. 2, S. 41-49), Anton Dorsch (Bd. 4, S. 98-113), Martin Mauck (Bd. 9), Eugen Weber (Bd. 7).

Hans Grimm
*1952 in Bad Waldsee. Studium der Betriebswirtschaftslehre in Tübingen und München. Berufliche Tätigkeiten in München, Grünkraut bei Ravensburg und bei der Treuhandanstalt in Dresden. Seit 1998 Steuerberater in Ravensburg. Veröffentlichungen über das Raketenflugzeug Bachem-Natter, verwandtschaftliche Spuren von Bert Brecht in Oberschwaben, eine Biogasanlage in Haisterkirch bei Bad Waldsee und über die Ölmühle als technisches Denkmal in Bad Waldsee.
Bearbeiter von: Dr. Josef Bühler (Bd. 4, S. 70-83).

Philipp Haase
*1990 in Dresden. Seit 2010 Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie an den Universitäten Heidelberg und Prag. Im Frühjahr 2015 Praktikant in der Gedenkstätte "Münchner Platz" in Dresden. Seit November 2015 studentische Hilfskraft im Projekt "Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus".
Bearbeiter von Gustav Adolf Scheel (VII)

Dr. Bernd Hainmüller, M.A.
* 1948, Soziologe, Historiker und Erziehungswissenschaftler war zunächst Hauptschullehrer in Freiburg mit einem Lehrauftrag an der PH Freiburg im Fach Geschichte, wo er die sog. Kooperationsklassen Hauptschule-Berufsschule für benachteiligte Jugendliche ins Leben rief. Diese Klassen sind bis heute ein eigenständiger Teil der Haupt/Werkrealschulen im baden-württembergischen Schulgesetz. Als Lehrerausbilder am Grund- und Hauptschulseminar Offenburg bildete er bis 2013 Referendare für diese Klassen aus. Er forscht seit längerer Zeit über die Geschichte des Nationalsozialismus  in Freiburg. Seit Ende 2015 unterrichtet er wieder gemeinsam mit seiner Ehefrau Hiltrud eine Flüchtlingsklasse an der Walther-Rathenau-Gewerbeschule in Freiburg als Klassenlehrer. Alle bisher erschienen Artikel der beiden zu den Themen Ethik, Pädagogik, benachteiligte Jugendliche und Lokalgeschichte finden sich auch auf ihrer homepage Hainmueller.de.
Bearbeiter von: Heinrich Bieg (Bd. VI)

Gerrit Hamannt, Dipl.-Jur.
* 1991 in Celle, 2011 Abitur am Gymnasium Ernestinum in Celle, 2011 bis 2016 Studium der Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen, seit 2016 Doktorand bei Prof. Dr. Eva Schumann, Göttingen (Lehrstuhl für Deutsche Rechtsgeschichte und Bürgerliches Recht), von 2012 bis 2016 studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskraft ebd.
Bearbeiter von: Dr. Josef Schafheutle (Bd. 9)

Katrin Hammerstein
* 1977, Studium der Geschichte, Klassischen Archäologie und Philosophie in Heidelberg; nach Tätigkeit als wissenschaftliche Verlagsredakteurin Promotion zum Umgang mit der NS-Vergangenheit in Bundesrepublik, DDR und Österreich; Forschungsstipendiatin u.a. des Instituts für Europäische Geschichte (IEG) in Mainz und des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) in Wien; seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus“
Bearbeiterin von: Helmut Voelkel (Bd. 7)

Markus Heckmann, M.A.
*1978, Freiwilligendienst mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste im Holocaust Center of Greater Pittsburgh/USA. 2000 - 2007 Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, Politikwissenschaft und Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin und der University of Essex/GB. Magisterarbeit bei Prof. Heinrich August Winkler über Gerhard Klopfer (veröffentlicht im Verlag Klemm+Oelschläger 2010). 2007 – 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag bei Hilde Mattheis, MdB. 2010-2015 PR-Berater Kommunikationsagentur A&B One, seit 2015 Pressesprecher der Barmer GEK Berlin/Brandenburg.
Bearbeiter von:  Dr. Gerhard Klopfer (Bd. 2, S. 114-121).

Georg Herrmann
*1946, 1966 Abitur am pietistischen Internat in Wilhelmsdorf. Studierte Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut in Westberlin, 1966 SDS, 1969 im AStA der FU Berlin, 1972 Diplom. Arbeitete als Dozent, Journalist und in der Offenen Jugendarbeit.
Bearbeiter von: Eugen Steimle (Bd. 4, S. 281-292).

Vanessa Hilss
*1992 in Ettenheim/Ortenaukreis; seit WS 2011/12 Studium der Geschichte und Germanistik in Heidelberg; 12/2013-12/2015 Studentische Hilfskraft bei der Heidelberger Akademie der Wissenschaften; seit 11/2015 Studentische Hilfskraft am Historischen Seminar Heidelberg im Rahmen des Projekts „Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus“.
Bearbeiterin von:  Prof. Dr. Ernst Krieck (Bd. VIII, Nordbaden)

Alfred Hoffmann
*1949, bis 2012 Oberstudienrat für Deutsch und Geschichte an der Kaufmännischen Schule Heidenheim. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Heidenheimer Regionalgeschichte, zuletzt: Von Tätern und Opfern. Beiträge zu einer anderen Heimatgeschichte II (Aufsätze 2011 - 2012), Heidenheim 2013 (Selbstverlag).
Bearbeiter von: Gottlob Berger (Bd. 1, S. 21-51), Werner Schmidt-Hammer (Bd. 3, S.190-199), Friedrich Degeler (Bd. 8 ).

Walter Hutter
* 1948, MA, Studiendirektor a. D., Studium der Anglistik und Geschichte an den Universitäten Konstanz, Glasgow und Bristol. Von 1977 bis 2011 im Schuldienst, seit 1980 am Bildungszentrum Markdorf- Gymnasium. Mehrere Veröffentlichungen zur Regional- und Lokalgeschichte in Markdorf und Umgebung, u.a. Nationalsozialismus in Markdorf in der Reihe "Geschichte am See" sowie Nationalsozialismus in Überlingen zusammen mit Oswald Burger und anderen in derselben Reihe. Seit 2011 in Pension. Seit 2014 auch Mitarbeit im städtischen Archiv in Markdorf.
Bearbeiter von Gustav Robert Oexle (Bd. 5, S. 139-150)

Heiner Jestrabek
*1956, Publizist, Vorsitzender des Humanistischen Freidenkerverbandes Ostwürttemberg (K.d.ö.R.), Mitbegründer des Georg-Elser-Arbeitskreises. Veröffentlichungen zur Heidenheimer Regionalgeschichte, zur Arbeiter- und Freidenkerbewegung, zur chinesischen Philosophie.
Bearbeiter von: Karl Götz (Bd. 1, S. 125-137), Gustav Müller (Bd. 3, S. 132-139).

Dr. Alex J. Kay
* 1979, Dr. phil., Studium der Geschichtswissenschaften in Huddersfield und Sheffield, England (BA- und MA-Abschlüsse), 2005 Promotion am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. 2006–2014 freie Mitarbeit für das Ludwig Boltzmann Institut für Kriegsfolgen-Forschung, seit 2014 Ltd. Wissenschaftlicher Projektkoordinator am Institut für Zeitgeschichte, Forschungsabteilung Berlin. Zahlreiche Publikationen zur NS-Vernichtungspolitik in den deutschbesetzten sowjetischen Gebieten, u. a.: Exploitation, Resettlement, Mass Murder: Political and Economic Planning for German Occupation Policy in the Soviet Union, 1940–1941 (New York/Oxford: Berghahn Books, 2006); "Verhungernlassen als Massenmordstrategie. Das Treffen der deutschen Staatssekretäre am 2. Mai 1941", in: Zeitschrift für Weltgeschichte, Bd. 11 (2010), Heft 1, S. 81–105; (Mitherausgeber) Nazi Policy on the Eastern Front, 1941: Total War, Genocide, and Radicalization (Rochester, NY: University of Rochester Press, 2012).
Bearbeiter von Hanns Martin Schleyer (Bd. 9)

Dr. Michael Kitzing
* 1980 in Singen a. H., 2000-2005 Studium der Fächer Neuere u. Neueste Geschichte, Mittelalterliche Geschichte und Politikwissenschaft an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt, 2005 Magister, 2006-2008 Promotionsstipendiat der Konrad Adenauer Stiftung, 2008 Promotion mit einer Studie zur Geschichte der Badischen Zentrumspartei in der Weimarer Republik, 2009-2013 Lehrtätigkeit an den Universitäten Eichstätt-Ingolstadt, Stuttgart und Konstanz im Bereich Landesgeschichte/ Neuere Geschichte; seit 2006 Mitarbeit an der Reihe Baden-Württembergische Biographien, seit 2009 Mitarbeit am Rezensionsjournal Informationsmittel für Bibliotheken, IfB, seit 2015 Bearbeiter der Regierungsprotokolle v. Württemberg-Baden namens der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg; Forschungsschwerpunkte deutsche bzw. südwestdeutsche Geschichte im 19. u. 20. Jahrhundert, Geschichte der Schweiz, Pressegeschichte, (südwest)deutsche Verfassungs- Parlaments- und Parteiengeschichte, insbes. seit 1946.
Bearbeiter von Wolfram Rombach

Gebhard Klehr
*1938 in Leobschütz/Oberschlesien, Architekt, aufgewachsen in Aalen, wohnhaft in Stuttgart. Schwerpunkt: Erinnerungsarbeit mit dem Ziel, vor dem Hintergrund der NS-Zeit in die gegenwärtige Gesellschaft zu wirken. Mitglied der Initiative Stolpersteine Stuttgart-Mitte.
Bearbeiter von: Adolf Mauer (Bd. 1, S. 153-158).

Dr. Stefan Klemp
Studium und Promotion in Münster, Redakteur in Dortmund, Tätigkeiten für das Simon Wiesenthal Center Los Angeles, die Villa ten Hompel in Münster und die Gedenkstätte Steinwache in Dortmund. Seit 2016 beim Stadtarchiv Dortmund im Rahmen der Neugestaltung des Lernorts Polizeigefängnis Steinwache beschäftigt. Autor diverser Publikationen, unter anderem: KZ-Arzt Aribert Heim, Vernichtung, Nicht ermittelt sowie zwei Studien über die Einsätze von Polizeibataillonen beim Massaker von Lidice und bei der Aktion Erntefest.
Bearbeiter von: Aribert Heim (VII)

Prof. Dr. Jürgen Klöckler
* 1965, Leiter des Stadtarchivs Konstanz und apl. Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Konstanz; Studium der Geschichte, Philosophie und Italianistik an den Universitäten Mainz und Konstanz; 1996 Promotion; danach wissenschaftlicher Editor des Instituts für Zeitgeschichte (München/Berlin) an den „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland“ im Politischen Archiv des Auswärtigen Amts bzw. wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Innenpolitik und öffentliche Verwaltung (Prof. Dr. Wolfgang Seibel) an der Universität Konstanz; seit 2001 Stadtarchivar von Konstanz. 2011 Habilitation.
Bearbeiter von:  Eugen Speer, Bd. 5, S. 248-256.

Miriam Koch
*  1987 in Bad Friedrichshall, studierte seit dem Sommersemester 2007 in Heidelberg den Magisterstudiengang Mittlere und Neuere Geschichte und Politikwissenschaft. Seit dem Sommersemester 2012 arbeitete sie als studentische Hilfskraft im Ausstellungsprojekt NS-Dokumentation Ordensburg Vogelsang des Lehrstuhls für Zeitgeschichte. Nach ihrem Studienabschluss im Februar 2013 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin weiterhin im Projekt Vogelsang und ab April 2014 im neu aufgenommenen Projekt zur Geschichte der Landesministerien in Baden und Württemberg in der Zeit des Nationalsozialismus tätig. Inhaltlich befasst sie sich darin mit dem badischen Innenministerium und insbesondere mit den Biographien der dort angestellten Beamtinnen und Beamten.
Bearbeiterin von: Dr. Otto Heinrich Schmelcher (Bd. VII, Nordbaden)

Prof. Dr. Christoph Kopke
* 1967, Dipl.-Politologe, Professor für Politikwissenschaft und Soziologie an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR).  Forschungsschwerpunkte und Forschungsinteressen: Rechtsextremismus und Antisemitismus, Parteienforschung, Polizeiwissenschaft, Medizin im Nationalsozialismus, SS und Polizei im Nationalsozialismus, NS-Konzentrationslager. Letzte Buchveröffentlichungen u. a.: Jüdische Ärztinnen und Ärzte im Nationalsozialismus. Entrechtung, Vertreibung, Ermordung. Berlin/Boston (Walter de Gruyter) 2014, 413 S. (= Europäisch-jüdische Studien - Beiträge, Bd. 12) (als Hg. mit Th. Beddies und S. Doetz); Angriffe auf die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen.  Rechtsextremismus in Brandenburg und die Gedenkstätte Sachsenhausen. Berlin (Metropol) 2014, 192 S. (= Forschungsbeiträge und Materialien der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, 11) (als Hg.); Der Tag von Potsdam. Der 21. März 1933 und die Errichtung der nationalsozialistischen Diktatur. Berlin/Boston (Walter de Gruyter) 2013, 228 S. (= Europäisch-jüdische Studien - Beiträge, Bd. 8) (als Hg. mit W. Treß).
Bearbeiter von Werner Kuhnt (Bd. 4, S. 139-149), Wilhelm Gutmann,(Bd. 6), Wilhelm Fuchs, Helmut Schlierbach (Bd. 7).

Dr. Helmut Kramer
*1930 in Helmstedt , ist ein deutscher Jurist und Rechtshistoriker, der zuletzt bei seiner Pensionierung 1995 als Richter am Oberlandesgericht Braunschweig und beim niedersächsischen Justizministerium tätig war. Er ist Gründungsmitglied des „Forum Justizgeschichte e. V.“, dessen Vorsitzender er bis 2006 war, sowie Autor zahlreicher Fachbücher zur Justizgeschichte der NS- und Nachkriegszeit.
Bearbeiter von Willy Geiger (Bd. 7)

Rudi Kübler, M.A.
*1959, Journalist, seit 1993 Redakteur bei der Lokalredaktion der Südwestpresse Ulm. Studium Geschichte, Politikwissenschaft und Sport an der Universität Tübingen, ein Jahr Auslandsstudium an der Cortland State University of New York. Letzte Buchveröffentlichung: Ulm 1933. Die Anfänge der nationalsozialistischen Diktatur, Ulm 2009.
Bearbeiter von: Marga Baumgarten (Bd. 2, S. 24-32).

Dr. Andreas Lörcher
*1979, Dr. phil., 10/2001 bis 06/2007 Magisterstudium der Neueren und Neusten Geschichte, Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte sowie der Volkskunde/Europäischen-Ethnologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 09/2005 bis 05/2006 Auslandsstudium an der Université Marc Bloch in Straßburg. 06/2007 Magisterprüfung an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. 06/2007 bis 11/2008 Promotion an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Berufliche Tätigkeiten: 11/2008 bis 02/2009 Freier Mitarbeiter der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte Heidelberg. Seit 03/2009 Leiter der Ulmer DenkStätte Weiße Rose und Fachbereichsleiter an der vh Ulm. Seit 1/2013 Wissenschaftlicher Leiter des Aicher-Scholl-Kollegs Ulm.
Bearbeiter von: Theodor Pfizer (Bd. 2, S. 141-149).

Dr. Erik Lommatzsch
* 1974, seit Januar 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Universität Mannheim. Er studierte an den Universitäten Leipzig und Bologna Mittlere und Neuere Geschichte, Alte Geschichte und Politikwissenschaft und wurde 2006 an der Universität Leipzig mit einer Arbeit über Hans Globke promoviert. Forschungsschwerpunkte bilden insbesondere die politische Zeitgeschichte der Bonner Republik und des deutschen Südwestens nach 1945 sowie die preußische Geschichte des 19. Jahrhunderts. Laufendes Projekt: "Hans Filbinger (1913-2007). Eine Biographie".
Bearbeiter von: Hans Filbinger (Bd.9)

Dr. Karl-Horst Marquart, M.P.H.
*1941, Dr. med., Medizinstudium in Heidelberg und Kiel. Ab 1970 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der medizinischen Grundlagenforschung in München (GSF - Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit). 1987 - 2011 ärztliche Tätigkeit am Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Stuttgart. Mitarbeit bei den Stuttgarter Stolperstein-Initiativen, Mitglied der Arbeitsgruppe „Umgang der Ärztekammer mit der NS-Vergangenheit“ der Bezirksärztekammer Nordwürttemberg und Mitglied im bundesweiten Arbeitskreis zur Erforschung der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und Zwangssterilisation. Publikationen über NS-„Kindereuthanasie“ und Zwangssterilisation in Stuttgart.
Bearbeiter von: Dr. Magdalene Schütte (Bd. 3, S. 200-208).

Dr. Mayer, Karl J.
*1955 in Tübingen, Dr. phil., Studium der Geschichtswissenschaft und der Politologie in Freiburg i. Br. und Tübingen. 1989 bis 1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen; seit 1992 als Archivar im kommunalen Bereich tätig, seit 2010 Leiter des Stadtarchivs Calw. Veröffentlichungen zur Geschichte der Internationalen Beziehungen in der Zwischenkriegszeit (u.a. „Zwischen Krise und Krieg. Frankreich in der US-Außenwirtschaftspolitik zwischen Weltwirtschaftskrise und Zweitem Weltkrieg“, Stuttgart 1999) und zur württembergischen Landes- und Regionalgeschichte (u.a. „Zwangsarbeit in Nagold 1939-1945“, Nagold 2003 und „Diktatur auf dem Dorf. Die württembergische Gemeinde Illingen im Dritten Reich“, Ubstadt-Weiher 2006).
Bearbeiter von: Georg Wurster (Bd. 7)

Dr. Franz Josef Merkl, M.A.
*1956, Dr. phil., Wehrdienst 1976 - 1978; Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung 1978 – 1981 (Diplom-Verwaltungswirt (FH). Seit 1981 bei der Regierung von Schwaben in Augsburg tätig. 1994 - 1998 berufsbegleitendes Studium an der Universität Augsburg (Geschichte der Frühen Neuzeit; Neuere und Neueste Geschichte; Kirchengeschichte). 2004 - 2008 berufsbegleitende Promotion an der Universität Augsburg (Neuere und Neueste Geschichte bei Prof. Dr. Andreas Wirsching). Veröffentlichungen zur Missionsgeschichte des Jesuitenordens, zur Kirchengeschichte und zur jüdischen Geschichte in Bayerisch Schwaben sowie zur Geschichte des Nationalsozialismus.
Bearbeiter von: Max Simon (Bd. 3, S. 209-221).

Franz Merkle
* 1944 in Schwäbisch Hall, aufgewachsen in Schwäbisch Gmünd. Gymnasiallehrer für die Fächer Deutsch, Geschichte, Gemeinschaftskunde und katholische Religion, Seminarfachlehrer. Jahrelang Initiator der gesprächsreihe „Gott und die Welt – junge Menschen im Gespräch mit Persönlichkeiten des öffentlichen Leben“ sowie jährlicher Autorenlesungen. Veröffentlichungen in pädagogischen Zeitschriften zu Themen des Deutsch-, Geschichts- und Religionsunterrichts. Veröffentlichungen zu lokalgeschichtlichen Themen. Nach Pensionierung ehrenamtlich auf verschiedenen Gebieten aktiv.
Bearbeiter von: Franz Konrad, Hermann Oberländer (Bd. 8)

Dr. Adalbert Metzinger
* 1950 in Bühl, Studium der Erziehungswissenschaft, Psychologie und Soziologie an der Universität Konstanz, Promotion an der Universität Heidelberg, wissenschaftliche Lehrkraft an der Fachschule für Sozialpädagogik in Bühl, nebenberufliche Tätigkeiten in einer Jugendberatungsstelle, in einer Frauenvollzugsanstalt und Lehrbeauftragter an einer Fachhochschule, zahlreiche pädagogische/psychologische Veröffentlichungen aber auch zur Geschichte der Euthanasie und zum Widerstand in Mittelbaden während des NS-Regimes.
Bearbeiter von: Alois Knäbel (Bd. 7)

Dr. Udo Mischek
*1965, Dr. phil., Studium der Ethnologie, Religionswissenschaft und Islamkunde von 1988 - 1994 in Berlin und Tübingen. Von 1994-1999 Promotion in Ethnologie an der Universität Leipzig mit einer wissenschaftshistorischen Arbeit zum Verhältnis Ethnologie und Nationalsozialismus. Von 2000 - 2004 Mitarbeiter am Institut für Ethnologie im Sonderforschungsbereich 586 „Differenz und Integration“ in Leipzig mit Feldforschungsaufenthalten in der Türkei zum Studium der dortigen Romakulturen. Seit 2004 Lehrbeauftragter für Ethnologie und Religionswissenschaft in Göttingen, seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Religionswissenschaft in Göttingen. Veröffentlichungen zur Fachgeschichte und zu Sinti/Roma/“Zigeuner“-Kulturen. Verheiratet, 2 Kinder.
Bearbeiter von: Dr. Manfred Betz (Bd. 3, S. 52-64).

Dr. Arnulf Moser
*1943, Dr. phil., Studiendirektor i. R., Studium von Geschichte, Politik und Französisch in Tübingen, Dijon und Paris, Staatsexamen und Promotion in Tübingen. 1969 - 1972 wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Konstanz, 1973 - 2006 Lehrer an der Wessenberg-Schule in Konstanz. Zahlreiche Publikationen zur Zeitgeschichte der Bodenseeregion, Schulbuchbeiträge.
Bearbeiter von: Otto Roggenbass (Bd. 5, S. 173-186).

Katharina Müller
*1990 in Malsch; Abitur 2011 am St. Dominikus Gymnasium in Karlsruhe; seit 2011 Studentin der Geschichte und Germanistik an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg.
Bearbeiterin von: Oskar Stäbel (Bd. 7)

Ralf Müller
* 1959 in Köln. Dipl.-Kfm., M.A., Banklehre, 1979-1985 BWL-Studium an Universität Köln und University of Southern California, Los Angeles. Tätigkeit in mehreren internationalen Großunternehmen im In- und Ausland. Seit 2008 Geschichtsstudium an der Universität Freiburg, Abschlüsse B.A. (Nebenfach Kunstgeschichte) und M.A., derzeit Promotionsprojekt über den Freiburger Hochbauamts- und Wiederaufbaubüroleiter Joseph Schlippe.
Bearbeiter von: Franz Kerber (Bd. 6)

Prof. em. Dr. Hansjürgen Müller-Beck
*1927, Dr. phil., 1969 - 1995 Professor für Urgeschichte und Quartärökologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und 1970 - 1993 Direktor des selbständigen Instituts für Urgeschichte. 1969 - 1995 Direktor des Urgeschichtlichen Museums Blaubeuren. 1994 - 1995 Gründungsvorsitzender des Direktoriums des auf seine Initiative vereinigten neuen Instituts für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters. 1982 - 1990 Präsident der Deutschen Quartärvereinigung, 1987 - 1989 Präsident der Alfred-Wegener-Stiftung für Geowissenschaften. Weltweit diverse wechselnde Projektleitungen und Gastprofessuren im Bereich der „Jägerischen Archäologie".  Seit 2005 Koordinator des Projektes „Älteste Besiedlung Kubas und der Karibik nach 20 000 v. Chr." Seit 2006 Koordinator der Planung der Stiftung PRO ARCTICA, Neuchatel/Schweiz. Im November 2011 Gründungsmitglied der „Solidarité Archeoloqique Internationale/ International Archaeological Solidarity“.
Bearbeiter von: Prof. Dr. Gustav Riek (Bd. 2, S. 150-162).

Dr. Robert Neisen
* 1967 in Fürstenfeldbruck, Dr. phil., Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Romanistik an den Universitäten Freiburg und Madrid (1989-1996), Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 541 „Identitäten und Alteritäten“ (1997-2000), Promotion zur britischen Frankreichwahrnehmung 1814-1860 (2002). Seit 2002 Mitarbeit an zahlreichen stadtgeschichtlichen Projekten zur Zeitgeschichte (Stadtchroniken und Ausstellungen) mit Schwerpunkten Erster Weltkrieg, NS und Nachkriegszeit. 2006-2015: Verfasser mehrerer Festschriften von südbadischen Unternehmen. Seit 2008: Vorstandsmitglied im Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V. Verfasser der Monographie „Zwischen Fanatismus und Distanz. Lörrach und der Nationalsozialismus“ (erschienen 2013). Zur Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“ am Freiburger Augustinermuseum und Mitarbeiter an der Stadtchronik von Villingen-Schwenningen (Abschnitt „Drittes Reich“)
Bearbeiter von: Reinhard Boos (Bd. 6)

Ulrich Niemann
* 1943, Dipl. Ing. Architekt, Regierungsbaumeister, Stadtplaner in Gambia, Freiburg, Troisdorf, Lahr, Mekele. 1988 – 2004 Oberbürgermeister von Emmendingen. Geschichte ist sein intensiv gepflegtes Hobby. Als Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Emmendingen berührt durch die Begegnungen mit der NS-Geschichte im Nördlichen Breisgau.
Bearbeiter von: Emil Tscheulin (Bd. 6)

Hansjörg Noe
* 1942. Hansjörg Noe ist Pädagoge und seit vielen Jahren mit Regionalgeschichte befasst. Dazu hat er einige Schulbücher erstellt. Er war über 20 Jahre Lehrbeauftragter für Didaktik und Methodik des Faches Geschichte an den pädagogischen Hochschulen in Lörrach und Freiburg. Er leitete bis zum Ruhestand das Staatliche Schulamt in Lörrach. Seit 2006 ist er ehrenamtlich als Museumspädagoge am Dreiländermuseum in Lörrach. Sein Schwerpunkt derzeit ist die Aufarbeitung des Nationalsozialismus in der Region. Dazu hat er mittlerweile drei Veröffentlichungen herausgebracht zur NS-Geschichte Steinen und Maulburgs und eine Sammlung von Zeitzeugenberichten aus dieser Zeit in Lörrach.
Bearbeiter von: Hermann Burte, Kurt Rahäuser, Albert Leo Schlageter, Albert Schöni, Dr. Karl Winter (Bd. 6)

Jan Ohnemus
*1989, von 2010 bis 2015 Studium der Neueren und Neusten Geschichte und Volkswirtschaftslehre in Freiburg, Seit Sommersemester 2015 Masterstudium „Global History“ in Heidelberg.
Bearbeiter von Eugen Ulmer (Bd. 7)

Dr. Peter Poguntke
* 1957 in München. Dort absolvierte ich auch das Studium der Neueren und Mittelalterlichen Geschichte sowie Politologie mit Magister-Abschluss. Zehn Jahre arbeitete ich als Journalist bei der „Süddeutschen Zeitung“ und zwei Jahre beim Bayerischen Rundfunk, anschließend 14 Jahre in der Unternehmenskommunikation der heutigen Daimler AG. Seit 2006 bin ich freier Journalist und Wissenschaftler mit Lehrauftrag an der Uni Stuttgart. Dort wurde ich auch 2008 mit der Arbeit „Gleich-geschaltet. Rotkreuzgemeinschaften im Nationalsozialismus“ promoviert.
Bearbeiter von:

Dr. Wolfgang Proske, Dipl.-Soz.
* 1954, Dr. phil., Lehrer für Geschichte am Abendgymnasium Ostwürttemberg sowie für Bildende Kunst am Max-Planck-Gymnasium Heidenheim. Studium in Regensburg, Aachen und Bremen; Diplom und Promotion bei Prof. Dr. Imanuel Geiss. Ehemaliger bayerischer Grund- und Hauptschullehrer, war Entwicklungshelfer des Deutschen Entwicklungsdienstes in Botswana, war Leiter der Deutschen Schule Tripolis/Libyen. Herausgeber der Reihe „Täter Helfer Trittbrettfahrer“, Inhaber des Kugelberg Verlags.
Bearbeiter von: Adolf Barthelmäs (Bd. 3, S. 38-51), Dr. Hermann Cuhorst (Bd. 1, S. 53-58), Dr. Conrad Gröber (Bd.6, S. 104-136), Johann Haßler (Bd. 1, S. 139-143), Heinrich Höfler (Bd. 6, S. 160-175), Ernst Kapphan (Bd. 1, S. 145-151), Karl Kitzinger (Bd. 2, S. 97-106), Karl Kronmüller (Bd. 3, S. 119-131), Dr. Rudolf Meier (Bd. 1, S. 159-166), Dr. Oswald Molsen (Bd. 1, S. 167-181), Adolf Ott (Bd. 5, S. 151-161), Josef Remmele (Bd. 1, S. 183-188), Robert Reustlen (Bd. 3, S. 140-152), Erwin Rommel (Bd. 1, S. 189-219; Bd. 3,,S. 153-176), August Schlachter (Co-Autor, Bd. 4, S. 211-224), Otto Wagener (Bd. 7), Jakob Wöger (Bd. 1, S., 257-264).

Dr. Frank Raberg, M.A.
*1964, Dr. phil., Historiker und Politologe in Neresheim (Baden-Württemberg). Studium an der Universität Stuttgart, 1997 - 2003 bei der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg (Stuttgart) mit der Erarbeitung des „Biographischen Handbuchs der württembergischen Landtagsabgeordneten 1815 bis 1933“ (2001) betraut, anschließend mit der Edition der Protokolle der Regierungen des Landes Württemberg-Hohenzollern (erster Band erschienen 2004, zweiter Band erschienen 2008). 2009 erschien die Biographie „Eugen Bolz – Zwischen Pflicht und Widerstand, 2010 das im Auftrag beider Städte erarbeitete „Biographische Lexikon Ulm und Neu-Ulm 1802 bis 2009“, derzeit Bearbeiter des „Biografischen Lexikons von Oberschwaben“. Zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge zur südwestdeutschen Landesgeschichte nach 1806 mit Schwerpunkt Geschichte des Parlamentarismus und der Parteien.
Bearbeiter von: Walter Bärlin (Bd. 5, S. 35-45), Richard Blankenhorn (Bd. 4, S. 18-33), Christoph Diehm (Bd. 2, S. 50-59), Wilhelm Dreher (Bd. 2, S. 60-72), Oskar Farny (Bd. 4, S. 114-127), Dr. Konrad Haug (Bd. 4, S.128-138), Otto Hill (Bd. 3, S. 88-97), Max W. Kimmich (Bd. 2, S. 90-96), Friedrich Schmidt (Bd. 3, S. 177-189), Hans Seibold (Bd. 5, S. 236-247), Vinzenz Stehle (Bd. 4, S.268-280), Karl Wahl (Bd. 3, S. 222-235).

Dr. Christian Rak
* 1969, Dr. phil., Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Mathematik in Tübingen. 1999-2001 wissenschaftlicher Angestellter an der Universität Tübingen. 2002 Promotion. Wissenschaftliche Mitarbeit in verschiedenen Ausstellungsprojekten. Seit 2003 selbstständiger Kommunikationstrainer. Sitz im Gemeinderat der Stadt Ehingen.
Bearbeiter von: August Schlachter (Co-Autor, Bd. 4; S. 211-224), Dr. Gustav Schlotterer (Co-Autor, Bd. 4, S.225-239), Dr. Fritz Schroedter (Co-Autor, Bd. 4, S. 240-250).

Prof. Dr. Cornelia Rauh
*1957 (früher: Cornelia Rauh-Kühne), lehrt seit 2005 als Professorin für Neuere Geschichte am Historischen Seminar der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover. 1988 - 2001 Wissenschaftliche Angestellte an der Universität Tübingen, zeitweise Assistentin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte (Prof. Dr. Dieter Langewiesche).
Vorgesehene Bearbeiterin von: Ernst Niemann (Bd. 10), Els Völter (Bd. 10).

Joey Rauschenberger
*1993 in Wiesbaden. 2012 Abitur am Rabanus-Maurus-Gymnasium in Mainz. Seit 2013 Studium der Geschichte und Germanistik an der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Er wird seine B.A. Abschlussarbeit voraussichtlich 2016 über den Nationalsozialisten und letzten Präsident des badischen Landtags Herbert Kraft schreiben.
Bearbeiter von: Herbert Kraft (Bd. 7)

Werner Renz, M.A.
*1950, Studium der Germanistik, Linguistik und Philosophie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, Leiter von Archiv und Bibliothek des Fritz Bauer Instituts. Neuere Veröffentlichungen: Das Urteil im Frankfurter Auschwitz-Prozess (1963 - 1965). Hg. zus. mit Friedrich-Martin Balzer, Bonn 2004; „Tonbandmitschnitte von NS-Prozessen als historische Quelle“, in: Vom Recht zur Geschichte. Akten aus NS-Prozessen als Quellen der Zeitgeschichte, hg. von Jürgen Finger, Sven Keller und Andreas Wirsching, Göttingen 2009, S. 142-153; „Auschwitz vor Gericht. Zum 40. Jahrestag des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses“, in: Hefte von Auschwitz Nr. 24 (2009), S. 191-299; Rudolf Vrba: Ich kann nicht vergeben. Meine Flucht aus Auschwitz. Vorwort von Beate Klarsfeld, hg. von Dagi Knellessen und Werner Renz, Frankfurt am Main (Schöffling Verlag) 2010; „NS-Verbrechen und Justiz. Eine Einführung“, in: Werner Renz (Hg.): Interessen um Eichmann. Israelische Justiz, deutsche Strafverfolgung und alte Kameradschaften, Frankfurt am Main/New York (Campus Verlag) 2012, S. 13-49.
Bearbeiter von: Dr. Victor Capesius (Bd. 3, S. 65-73).

Dr. Reinhard Riese
*1944 in Potsdam, studierte Geschichte, Latein und Politische Wissenschaft an der Universität Heidelberg. Nach dem Staatsexamen (1969) promovierte er bei Prof. Werner Conze mit einer sozialgeschichtlichen Studie zur Heidelberger und badischen Universitätsgeschichte von 1860-1914 („Die Hochschule auf dem Wege zum wissenschaftlichen Großbetrieb“, Klett 1977). Von 1972 bis 2008 unterrichtete er in den genannten Fächern an Heidelberger Gymnasien, zuletzt am Bunsen-Gymnasium. 1996 war er Mitautor der Festschrift zum 50-jährigen Jubiläum der Volkshochschule. Er ist Redaktionsmitglied des vom Heidelberger Geschichtsverein herausgegebenen Jahrbuchs („Heidelberg. Jahrbuch zur Geschichte der Stadt.“ Jg. 1, 1996 ff.) und beschäftigt sich als Autor mit der Lokalgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts unter den Aspekten Erinnerungskultur, Bildungswesen, Biographien.
Bearbeiter von: Carl Neinhaus (Nordbaden)

Dr. Markus Roth
*1972, Dr. phil., Studium der Germanistik, Westslavischen Philologie (Polnisch) sowie Neueren und Neuesten Geschichte in Münster. Promotion an der Universität Jena. 2008 - 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Herder-Institut Marburg, seit 2008 Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Universität Gießen, seit 2010 zugleich stellvertretender Leiter der Arbeitsstelle Holocaustliteratur. Ressortleiter Geschichte beim „Wissenschaftlichen Literaturanzeiger" (www.wla-online.de). Publikationen zur deutschen Besatzungspolitik in Polen und zur Verfolgung und Ermordung der Juden, zuletzt: (mit Andrea Löw) Juden in Krakau unter deutscher Besatzung 1939 - 1945, Göttingen (Wallstein Verlag) 2011; (Mitherausgeber) Friedrich Kellner, „Vernebelt, verdunkelt sind alle Hirne", Tagebücher 1939 - 1945, Göttingen (Wallstein Verlag) 2011.
Bearbeiter von: Helmut Weihenmaier (Bd. 3, S. 236-243).

Prof. Dr. Bernd-A. Rusinek
* 1954, Forschungszentrum Jülich/Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Nach Banklehre Abitur auf dem Zweiten Bildungsweg. Anderthalb Jahre tätig in der Gedenkstätte Auschwitz/Oświęcim. 1980 – 1984 Studium der Geschichte, Germanistik und Philosophie in Berlin und Düsseldorf (nebenher Ev. Theologie). Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Magister 1985 – Promotion1988 – Habilitation 1994/Wissenschaftspreise für Diss. und Habil. War tätig an den Universitäten Düsseldorf, Freiburg, Siegen und Prag sowie im NRW-Hauptstaatsarchiv/Landes-archiv NRW Düsseldorf. Arbeiten über Nationalsozialismus, Geschichte der Jugend, Stadtgeschichte, Methodologie der Geschichte, Geschichte der Universitäten, der Geistes- und Naturwissenschaften, der Technik und der Forschungspolitik. Konzeption und Einrichtung der Düsseldorfer Mahn- und Gedenkstatte „Verfolgung und Widerstand 1933 – 1945“ (Erarbeitung von drei weiteren Ausstellungen). Bearbeiter von: Rudolf Greifeld (VII)

Prof. Dr. Roman Sandgruber
*1947, Dr. phil., Univ.-Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Johannes-Kepler-Universität Linz, korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Über hundert Veröffentlichungen zum engeren Fachbereich der Wirtschafts- und Sozialgeschichte mit Schwerpunkten aus Agrar- und Industrialisierungsgeschichte, Alltags- und Kulturgeschichte, Energie- und Umweltgeschichte und historische Statistik. Wichtige Publikationen: „Österreichische Agrarstatistik 1740 - 1918" (1978), „Die Anfänge der Konsumgesellschaft" (1982), „Strom der Zeit. Das Jahrhundert der Elektrizität" (1992).
Bearbeiter von: Dr. Walther Schieber (Bd. 2, S. 170-186).

Dr. Philip Scharer
*1977, Dr. med. dent., Fachzahnarzt für Oralchirurgie, Oberarzt an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Katharinenhospital Stuttgart.
Bearbeiter von Prof. Dr. Robert Wetzel (Bd. 2, S. 187-195).

Dr. Karl Ulrich Scheib
*1941, Dr. iur., Oberstaatsanwalt a. D., zeitweise Lehrbeauftragter für Umweltrecht an der FH Biberach. 2012 Dissertation an der Philipps-Universität Marburg über  „Strafjustiz im Nationalsozialismus bei der Staatsanwaltschaft Ulm und den Gerichten im Landgerichtsbezirk Ulm".
Bearbeiter von: Gottlob Braun (Bd. 2, S. 33-40), Fritz Grub (Bd. 2, S. 73-78), Carl Max Klaus (Bd. 2, S. 107-113).

Dr. Uwe Schmidt
*1955 in Ulm, studierte an den Universitäten Würzburg und Freiburg Geschichte und Germanistik. Nach der Promotion in Geschichte 1990 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Stadtarchivs Ulm und des Landesdenkmalamtes Baden-Württemberg. Seit Frühjahr 1997 freier Historiker und Inhaber der Agentur für historische Dienstleistungen in Ulm. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Geschichte der Demokratie, der Industrie-, Technik-, Sozial- und Stadtgeschichte sowie Konzeption und Durchführung von Ausstellungen.
Bearbeiter von:  Hermann Schenk (Bd. 5, S. 187-200)

Rudi Schönfeld
*1946, gebürtiger Älbler aus Laichingen (Alb-Donau-Kreis), war 35 Jahre Redakteur im Landesüberblick der Schwäbischen Zeitung Leutkirch, einen Großteil davon in leitender Position. Seit 2003 als freier Journalist selbständig; arbeitet für zahlreiche Publikationen im süddeutschen Raum. Lebt in Leutkirch.
Bearbeiter von: Gottlob Pfeiffer (Bd. 4, S. 183-195)

Dr. Wolf-Ingo Seidelmann
*1950 in Radebeul, Dr. oec., 1974 – 1981 Studium der Altorientalistik und der Volkswirtschaftslehre in Tübingen, 1981 Diplom-Examen als Volkswirt, 1982-1986 Assistent am Lehrstuhl für Wirtschafts-, Sozial- und Agrargeschichte an der Universität Stuttgart-Hohenheim, 1985 dort Promotion, ab 1986 in der Wirtschaft tätig, zuletzt Hauptgeschäftsführer einer deutschen Industrie- und Handelskammer. Veröffentlichungen zur baden-württembergischen Wirtschafts- und Verkehrsgeschichte.
Bearbeiter von: Walter Kirn (Bd. 5, S. 115-127), Julius Karg (Bd. 7), Oskar Schmoll (Bd. 6), Theodor Schmid (Bd. 6), Rudolf Binz (Bd. 7),

Peter Stadlbauer, M.A.
*1977 in Ried im Innkreis, Studium der Geschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Universität Wien und am Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin, Forschungsaufenthalte  an der Stanford University (CA) und am Birkbeck College London, Gedenkdienst am Yad Vashem Charitable Trust in London, Historiker für die Schiedsinstanz für Naturalrestitution beim Allgemeinen Entschädigungsfonds für Opfer des Nationalsozialismus; arbeitet am Institut für Zeitgeschichte an einer Dissertation zum Thema „Eichmanns Chef: Erich Ehrlinger. Exzellente SS-Karriere ohne strafrechtliche Sühne.“ Publikation (gem. mit Christoph Treiblmayr): Formen des Widerstands im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück, in: Ludwig-Boltzmann-Institut für historische Sozialwissenschaften/Institut für Zeitgeschichte (Hg.): Oral History des Überlebens von Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück, Teil 1: KZ-System und Frauen, Wien 2002 (= LBIHS-Arbeitspapiere Nr. 17), S. 115-145.
Bearbeiter von: Christian Ehrlinger, Erich Ehrlinger (beide (Bd. 1, S. 87-123).

Stefanie Steinbach, M.A.
*1984 in Coburg. 2005-2011 Studium der Geschichte und Germanistik an den Universitäten Potsdam und Castellón de la Plana (Spanien).  2013-2016 Promotionsstipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung; 2016 Promotion zum Thema: „Erkennen, erfassen, bekämpfen“ – Gegnerforschung im Sicherheitsdienst der SS“ an der Universität Potsdam. Seit November 2016 wissenschaftliche Volontärin in der „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ in Berlin.
Bearbeiterin von. Prof. Dr. Franz Six (Bd. 7)

Prof. Dr. Sybille Steinbacher
*1966, Dr. phil., Professorin für Zeitgeschichte an der Universität Wien. Studium in München, Promotion in Bochum, Habilitation in Jena. Feodor-Lynen-Stipendiatin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an der Harvard University. Diverse Veröffentlichungen zur Geschichte des Dritten Reiches, u. a.: Auschwitz. Geschichte und Nachgeschichte, München 2. Aufl. 2007 (zuerst 2004); „Musterstadt“ Auschwitz. Germanisierungspolitik und Judenmord in Ostoberschlesien, München 2000; Dachau. Die Stadt und das Konzentrationslager in der NS-Zeit. Die Untersuchung einer Nachbarschaft, München 2. Aufl. 1994 (zuerst 1993). Außerdem: Wie der Sex nach Deutschland kam. Der Kampf um Sittlichkeit und Anstand in der frühen Bundesrepublik, München 2011.
Bearbeiterin von: Dr. Johannes Thümmler (I, 221-232).

Dr. Christopher Sterzenbach, M.A.
*1974, Dr. phil., WS 1997/98 bis WS 2002/03 Magisterstudium der Neueren Geschichte und Zeitgeschichte, mittelalterlichen Geschichte und Amerikanistik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Sommersemester 2000 Auslandssemester an der National University of Ireland in Maynooth. Januar 2003 Magisterprüfung an der LMU München. Juni 2003 bis Januar 2008 Promotion an der LMU München (Thema: Die deutsch-irischen Beziehungen während der Weimarer Republik, 1918 - 1933). Beruflicher Werdegang: Januar bis Dezember 2008 wissenschaftliche Hilfskraft am Historischen Kolleg München, Januar 2009 bis September 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wirtschaftsarchiv Baden-Württemberg. Seit Oktober 2011 Archivar und freier Historiker.
Bearbeiter von: Prof. Dr. Ludwig Mühleisen ( (Bd. 2, S. 130-140).

Volker Strähle
* 1981, aufgewachsen in Schwendi/Oberschwaben. 2001 Abitur in Laupheim, 2002-2004 Volontariat Schwäbische Zeitung, seither dort freier Mitarbeiter, 2004-2012 Studium der Politikwissenschaft Freie Universität Berlin, seit 2014 Mitarbeiter KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen, 2014/15 verantwortlich für Biographien in der neuen Dauerausstellung zu SS-Tätern, 2015 Zeitungsserie "Nationalsozialismus in Schwendi".
Bearbeiter von: Josef Hörmann (Band Südliches Württemberg)

Wolf-Ulrich Strittmatter, M.A.
*1946, Oberstudienrat i.R., Studium der Geschichte und Germanistik in Freiburg. Staatsexamen für das höhere Lehramt und Magisterprüfung. Drei Jahre Unterricht an der Handelslehranstalt II in Freiburg, 21 Jahre am Kath. Freien Gymnasium in Ravensburg und zwölf Jahre am Albert-Einstein-Gymnasium Ravensburg in den Fächern Deutsch, Geschichte und Gemeinschaftskunde. 7 Jahre als Archivpädagoge am Stadtarchiv Ravensburg tätig. Seit 2009 im Ruhestand. Zwei Semester Lehrauftrag an der Pädagogischen Hochschule Weingarten Viele Jahre Mitarbeit an einem lokalgeschichtlichen Arbeitskreis, schwerpunktmäßig zur NS-Geschichte der Stadt Ravensburg. (u.a. „Ravensburg im Dritten Reich“ 1997) Mehrere Veröffentlichungen und Vortragstätigkeit zur Regionalgeschichte (u.a. „Vogt, ein oberschwäbisches Dorf im Dritten Reich“ Im Oberland H.2/2009; „Wilhelm Kaiser 1890 - 1969 – ein Allgäuer Michael Kohlhaas“ Allgäuer Geschichtsfreund Nr. 110/2010).
Bearbeiter von: Wilhelm Boger ( (Bd. 5, S. 47-64), Dr. Hermann Bohnacker ( (Bd. 4, S.34-50), Bernhard Dietsche (Bd. 4, S. 84-97), Dr. Heinz Leonhard (Bd. 4, S. 150-168),  Max Luib (Bd. 4, S. 169-182), Dr. Paul Reimers (Bd. 4, S. 196-210), Edmund Stark (Bd. 4, S. 251-267), Julius Viel (Bd. 7).

Oliver Thron, M.A.
*1974, M.A. Politische Bildung, Diplom-Sozialpädagoge. Studienrat für Politik, Geschichte und Deutsch. Buchveröffentlichung: Deserteure und "Wehrkraftzersetzer". Ein Gedenkbuch für die Opfer der NS-Militärjustiz in Ulm, 2011.
Bearbeiter von: Hermann Bames (Bd. 2, S. 15-23).

Ulrich Tromm
* 1950, Oberstudienrat a.D., Studium der Anglistik und Wissenschaftlicher Politik in Freiburg, langjährige Forschung zur zionistischen Auswanderung aus Deutschland, Verfasser von Themenseiten in der Badischen Zeitung zur Geschichte des NS-Regimes in der Grenzregion, basierend auf Archivrecherchen in Deutschland und der Schweiz.
Bearbeiter von: Rudolf Allgeier (Bd. 6)

Oliver Uthe
* 1966 in Trier; Studium Rechtswissenschaften und Neuere Geschichte in Heidelberg, Löwen und Marburg. 2000-2002 Wiss. Mitarbeiter Rechtsgeschichte Marburg, 2003 Projektarbeit beim Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands in Wien, danach Freier Historiker, ab 2008 Kreisarchivar in Lörrach.
Bearbeiter von : Jakob Schaffner (Bd. 6)

Rolf Vogt, M.A.
geb. 1956, Redakteur, Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Germanistik in Freiburg, 1980 Badische Zeitung Freiburg, 1984 Hohenzollerische Zeitung Hechingen, 1989 bis 2014 Schwarzwälder Bote Hechingen, Veröffentlichungen zur hohenzollerischen Geschichte in der Zeitschrift für Hohenzollerische Geschichte und in der Zeitschrift Hohenzollerische Heimat.
Bearbeiter von: Dr. Theodor Johannsen (Bd. "Südliches Württemberg)

Christiane Walesch-Schneller
* 1950, Psychoanalytikerin in freier Praxis, Vorsitzende des Fördervereins Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach e.V., Trägerverein des Blauen Hauses. www.juedisches-leben-in-breisach.de, www.gedenkstaetten-suedlicher-oberrhein.de
Bearbeiterin von: Josef Schillinger, Bd. 6

Martin Walter
Bearbeiter von: Robert Wünsch

Dr. Edwin Ernst Weber
* , Dr. phil., Leiter des Stabsbereichs Kultur und Archiv im Landratsamt Sigmaringen
Bearbeiter von Heinrich Hipp, Bd. "Südliches Württemberg"

PD Dr. Mag. Wolfgang Weber MA (UCL) MAS Akademischer Politischer Bildner
* 1964, Studium der Geschichte, Sozialkunde, Politische Bildung, Psychologie, Philosophie, Pädagogik, Oral History, Records and Archives Management, Civic Studies an den Universitäten FU Berlin, Essex (UK), Innsbruck, Klagenfurt, Salzburg, Wien sowie University College London. 1994 Promotion, 2005 Habilitation. Privatdozent am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, Researcher am Department für Sozial- und Organisationswissenschaften der Fachhochschule Vorarlberg, Lektor an den Universitäten Durham (UK), Innsbruck, Salzburg sowie an der Fachhochschule Vorarlberg. 1994-2011 Leiter des Verwaltungsarchivs und des Referates Zeitgeschichte am Vorarlberger Landesarchiv in Bregenz (A). 2011-2013 Stabstelle Projektmanagement und Organisationsentwicklung in der Abteilung Gesellschaft, Soziales Integration beim Amt der Vorarlberger Landesregierung. Über 180 Publikationen zur Zeitgeschichte, darunter: Von Silbertal nach Sobibor. Über Josef Vallaster und den Nationalsozialismus im Montafon, Feldkirch 2009. Gem. mit Walter Schuster, Biographien und Zäsuren. Österreich und seine Länder 1918 – 1933 – 1938, Linz 2011.
Bearbeiter von: Dr. Edwin Albrich (Bd. 5, S. 20-34), Alfred Lusser (Bd. 5, S. 128-138), Anton Plankensteiner (Bd. 5, S. 162-172), Josef Vallaster (Bd. 5, S. 272-285).

Heiko Wegmann
* 1970, Studium der Dipl. Sozialwissenschaften in Oldenburg, mehrere Jahre Redakteur und Geschäftsführer des informationszentrums 3. welt e.V. in Freiburg i. Br., arbeitet mittlerweile in Teilzeit in einem Mediationsbüro. Er forscht zur deutschen Kolonialgeschichte und promoviert an der Universität Freiburg zur Biografie des Kolonialoffiziers, Führers des Badischen Kriegerbundes und SS-Standartenführers Max Knecht. Parallel arbeitet er an einer Lokalstudie zur Geschichte der SS in Freiburg i. Br. Daneben publiziert er auch Beiträge zur NS-Geschichte Freiburgs in der Badischen Zeitung.
Bearbeiter von: Waldemar Hoven (Bd. 6)

Madeleine Wegner
* , Journalistin
Bearbeiterin von: Hans Fleischhacker (Bd. Südliches Württemberg).

Helmut Weißhaupt
* 1965, Konrektor an der Werkrealschule in Meßkirch, Studium der Geschichte, Gemeinschaftskunde und Mathematik an der PH Freiburg. Veröffentlichungen und Vorträge zur Geschichte Meßkirchs während der Zeit des Nationalsozialismus.
Bearbeiter von: Ernst Bäckert (Band 6)

Hermann Wenz
*1947 im Kreis Freudenstadt, Sozialarbeiter i. R., lebt in Herdecke/Ruhr, befasst sich als Ruheständler insb. mit dem Nachweis der Gestapo-Arbeitserziehungslager Kniebis-Ruhestein und Oberndorf-Aistaig im ehem. Württemberg.
Bearbeiter von: Hermann Eberle (Bd. 1, S. 59-86), Emil Held (Bd. 6, Südbaden), Karl Buck (Bd. Südliches Württemberg)

Gerhard Wenzl M.A.
*1981 in Geisenfeld/Bayern, 2004-2010 Studium der Fächer Neuere und Neueste Geschichte (inkl. Lateinamerikanische Geschichte und Geschichte Mittel- und Osteuropas), Alte Geschichte und Politikwissenschaften an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt. 2011-2015 Lehrtätigkeit an der Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt in Neuerer und Neuester Geschichte sowie Politikwissenschaften. Seit 2016 im Bildungsmanagement tätig.
Bearbeiter von:  Friedrich Jeckeln (Bd. 9) , Theodor Dannecker (Bd. 10)

Prof. Dr. Wolfram Wette
* 1940, Dr. phil., Studium der Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie, Promotion 1971 in München, Habilitation 1991 in Freiburg i. Br.; von 1971 bis 1995 Historiker im Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) in Freiburg i. Br.; 1980 bis 1989 Stadtrat in Waldkirch und Vorsitzender der SPD-Fraktion; seit 1998 apl. Professor für Neueste Geschichte am Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.; Ehrenprofessor der russischen Universität Lipezk; Mitbegründer und mehrfach Sprecher des Arbeitskreises Historische Friedensforschung (AHF); Mitherausgeber der Reihe "Geschichte und Frieden" und des Jahrbuchs „Frieden und Krieg. Beiträge zur Historischen Friedensforschung“. Spezialgebiete: Militärgeschichte und Historische Friedensforschung. Publizistische Tätigkeit für DIE ZEIT, Frankfurter Rundschau, Badische Zeitung u.a. Autor des Buches: Karl Jäger. Mörder der litauischen Juden. Mit einem Vorwort von Ralph Giordano. Frankfurt/M. (Fischer-Taschenbuch-Verlag) 3. Aufl. 2013.
Bearbeiter von: Karl Jäger (Bd. 6)

Dr. Karsten Wilke, Universität Bielefeld
Bearbeiter von: Carl Cerff

Prof. Dr. Dr. Ingo Wirth
* 1952 in Spremberg/Niederlausitz, Studium der Medizin und Kriminalistik in Berlin, dort ab 1978 Gerichtsarzt, 1980 Promotion zum Dr. med., 1988 Habilitation im Fach Gerichtliche Medizin, 1990 Hochschuldozent für Kriminalistik/Forensische Medizin an der Sektion Kriminalistik der Humboldt-Universität zu Berlin, 2000 Berufung zum Professor für Kriminalistik/Kriminologie an der Fachhochschule der Polizei des Landes Brandenburg, 2005 Promotion zum Dr. phil. an der Europa-Universität Viadrina.
Bearbeiter von: Paul Werner (VII)

Clemens Wöppel
* 1990, WS 2011/2012 – WS 2014/2015 Bachelor of Arts in Geschichte und Politikwissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, seit Sommersemester 2015 Studium der Geschichte mit Abschlussziel Master an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, studentische Hilfskraft in der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte Heidelberg seit April 2016.
Bearbeiter von Dr. Emil Borho (VII)

Rebecca Wöppel
* 1992, geb. Heyder, WS 2011/12 – WS 2014/15 Bachelor of Arts in Geschichte und in Historischen Grundwissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, seit SS 2015 Studium der Geschichte mit Abschlussziel M.A., freie Mitarbeiterin im Kurpfälzischen Museum Heidelberg seit Mai 2016
Bearbeiterin von: Dr. Wilhelm Mühe (Bd. 7)

Isolde Wolf
*1974 in Landsberg am Lech, arbeitete zehn Jahre als Dipl. Sozialpädagogin (FH) mit psychisch kranken Wohnungslosen. Ist seit 2011 in der integrierten Versorgung für psychisch kranke Menschen tätig. Im Rahmen ihres Masterstudiums hat sie sich mit dem Thema „Euthanasie“ auseinandergesetzt.
Co-Bearbeiterin von: Pauline Kneissler (Bd. 3, S. 110-118)

Markus Wolter, M.A.
* 1964, hat Philosophie, Geschichte und Literaturwissenschaft in Freiburg und Berlin studiert. Er lebt als freier Historiker und selbstständiger Antiquariatsbuchhändler in Freiburg. Von ihm gibt es Veröffentlichungen zur Zeitgeschichte, Orts- und Landesgeschichte und zur Geschichte des Mittelalters.
Bearbeiter von: Dr. Ludwig Finckh (Bd. 5, S. 78-102), Prof. Dr. Eugen Fischer (Bd. 9)

Dr. Walter Wuttke
*1941, Dr. phil., Studium: Theaterwissenschaft, Latein, Altgermanistik. Medizinhistoriker. Leiter der Gedenkstätte „Oberer Kuhberg“ Ulm von 1982 - 1984. 1989 Schlaganfall mit teilweisem Sprachverlust. Veröffentlichungen: Gewerkschaftsfragen, Deutsche Literatur, Religionskritik, Ideologien der Medizin. Medizin im Nationalsozialismus. Ein Arbeitsbuch. Tübingen 1980. Volk und Gesundheit. Heilen und Vernichten im Nationalsozialismus. Tübingen 1982. Homosexuelle im Nationalsozialismus. Ulm 1987. „O, diese Menschen“. Das Leben in der Ulmer Anstalt „Oberer Riedhof“ im Nationalsozialismus. Blaubeuren 2005.
Bearbeiter von: Dr. Eduard Schefold (Bd. 2, S. 163-169).

Harald Zigan
*1958, Redakteur beim Hohenloher Tagblatt (Südwest Presse) in Crailsheim, zahlreiche Veröffentlichungen zur lokalen NS-Geschichte.
Bearbeiter von: August Häfner (Bd. 3, S. 74-87)


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